Bis auf Inseln wie den Buddhismus und Zarathustrismus ist die religiöse Welt des antiken Indiens und Irans noch immer wissenschaftliches Brachland – obwohl sich sowohl die griechische und römische, als auch die jüdische und christliche Religionsgeschichte doch nur in Wechselwirkung mit ihr entwickelt haben kann.
Die urwüchsigste Kulttradition dort war das Somaopfer. Aus den überreichen Quellen detailliert rekonstruierbar, wurden bereits vor hundert Jahren auffällige Parallelen zur christlichen Taufe gesehen. Die asymmetrische Debatte darüber verebbte aber bald schon wieder. Schärfere Fokussierung zeigt jedoch, dass sich die Parallelen und Kongruenzen durchziehen: von Jesu Kindheitsgeschichten bis zum frühmorgendlichen Drama seiner Auferstehung.
Brill/Fink, Paderborn 2022, 530 Seiten, 49,90 €
Reaktionen nach dem Erscheinen im April 2022:
... Eben habe ich mir Dein Buch, das während meiner Abwesenheit ankam, von der Post geholt und mich sofort darin festgelesen. Glänzend geschrieben, ungeheur spannend und überraschend überzeugend ...
Jan Assmann (✝), Heidelberg
... seit etwa zwei Wochen liegt das „Somaopfer“ auf meinem Schreibtisch. Immer wenn ich reinschaue, begeistert mich Dein herrlicher, zupackender Schreibstil ... Großes Lob also. Und erst recht inhaltlich ...
Bernhard Lang, Berlin
... heute ist Ihr gross(artige)s Buch über Jesus und das Somaopfer gut angekommen ...: eine überragende Zusammenschau, die sonst wohl kaum jemand leisten kann!
Michael Witzel, Boston, Harvard