Tagungsbände der bisherigen Symposien

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Magie und Religion




Klappentext:
      Die Magie ist nicht tot zu kriegen: Bis heute prägt sie Religion und Alltag mehr, als uns manchmal bewusst ist. Obwohl die neuen ‚sekundären’ Religionen alles Magische entschieden verdammten und bekämpften, lebte nicht nur vieles davon fort, es etablierten sich neben und über den alten auch neue Formen des Magischen.
      Ihnen wird in den facettenreichen Beiträgen von Aleida Assmann, Renate Lachmann, Martin Mulsow, Elisabeth Samsonow, Diethard Sawicki, Theo Sundermeier, Karen Gloy, Jan Assmann und Harald Strohm nachgegangen.


Wilhelm Fink Verlag, Paderborn, 2010. 29.90 €;



 
 

Herrscherkult und Heilserwartung




Klappentext:
      Könige und Herrscher galten über die Zeiten hinweg als schlichtweg außergewöhnliche Menschen.
Neben angeborenen Fähigkeiten bei der Staats- und Heeresführung wurden ihnen Heil- und Wunderkraft,
übermenschliches Charisma, besondere Gottesnähe, ja eigene Göttlichkeit zugeschrieben. Das Buch zeigt,
wie sich dieses sakrale Königtum gegen alle Alleinvertretungsansprüche der monotheistischen Religionen
dauerhaft behaupten konnte. Dabei wird deutlich, dass die alten Zuschreibungen vielfältig fortleben;
und dies nicht nur in tradierten Staats-Ritualen, in neu konstituierten realen Königtümern und in Gestalt des höfisch-nostalgischen Gepränges der Regenbogenpresse, sondern auch in ‚modernen’ Märchen-, Comic-, Fantasy-, Werbe- und Science-Fiction-Welten. In der Poesie lebt die Würde königlichen Sprechens fort,
in priesterlichen Moral-Ansprüchen usurpierte königliche Rechtsgewalt. Und nicht zuletzt speisten sich Formen
‚moderner’ Demagogie und Staatspropaganda – obenan die der nationalsozialistischen Führungsclique – aus Momenten überkommenen königlichen Charismas.
      Mit Beiträgen von Jan Assmann, Nikolai Grube, Wolfram Pyta, Manfred Schneider, Burkhard Schnepel, Reinhard Schulze, Harald Strohm, Raphaela von Weichs, Raimar Zons.


Wilhelm Fink Verlag, Paderborn, 2010. 29.90 €;



 

Echnaton und Zarathustra




Klappentext:

Der Pharao Amenhotep IV. erhob den Sonnengott Aton zum Herrscher über alle Götter Ägyptens und nannte sich selbst „Echnaton“, den Diener Atons.

Der alt-iranische Priester Zarathustra sagte den Götzenbildern den Kampf an und verkündete, es gebe nur einen guten Herrn und Schöpfer. Er wurde damit zum Gründer des Zoroastrismus. Echnaton und Zarathustra gelten deshalb als die Ahnherren des Monotheismus und als Revolutionäre der Religionsgeschichte.

Im dritten Band der Lindauer Symposien für Religionsforschung stehen sie pars pro toto für das Phänomen der gestifteten Religion und des damit verbundenen religiösen Antagonismus: der Abkehr von den eigenen Traditionen und allen anderen Religionen, die als „Heidentum“ verworfen werden. In diesem Widerspruch zwischen Exklusivität und Universalität liegt das Problem der betreffenden Religionen, das etwa in Lessings Ringparabel und ihren Vorbildern seinen klassischen Ausdruck gefunden und bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.


Mit Beiträgen von Jan Assmann, Franz Maciejewski, Almut Hintze, Michael Stausberg, Bernhard Lang, Verena Lenzen, Reinhard Schulze, León Wurmser, Manfred Schneider, Johann Kreuzer, Harald Strohm.

Wilhelm Fink Verlag, Paderborn, 2012. 29.90 €;

 

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für Religionsforschung