Tagungsbände der bisherigen
Symposien |
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Magie
und Religion
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Klappentext: Die
Magie ist nicht tot zu kriegen: Bis heute prägt sie Religion und Alltag
mehr, als uns manchmal bewusst ist. Obwohl die neuen
sekundären Religionen alles Magische entschieden verdammten
und bekämpften, lebte nicht nur vieles davon fort, es etablierten sich
neben und über den alten auch neue Formen des Magischen.
Ihnen wird in den facettenreichen
Beiträgen von Aleida Assmann, Renate Lachmann, Martin Mulsow, Elisabeth
Samsonow, Diethard Sawicki, Theo Sundermeier, Karen Gloy, Jan Assmann und
Harald Strohm nachgegangen.
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Herrscherkult und
Heilserwartung
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Klappentext: Könige
und Herrscher galten über die Zeiten hinweg als schlichtweg
außergewöhnliche Menschen. Neben angeborenen Fähigkeiten
bei der Staats- und Heeresführung wurden ihnen Heil- und Wunderkraft,
übermenschliches Charisma, besondere Gottesnähe, ja eigene
Göttlichkeit zugeschrieben. Das Buch zeigt, wie sich dieses sakrale
Königtum gegen alle Alleinvertretungsansprüche der monotheistischen
Religionen dauerhaft behaupten konnte. Dabei wird deutlich, dass die alten
Zuschreibungen vielfältig fortleben; und dies nicht nur in tradierten
Staats-Ritualen, in neu konstituierten realen Königtümern und in
Gestalt des höfisch-nostalgischen Gepränges der Regenbogenpresse,
sondern auch in modernen Märchen-, Comic-, Fantasy-, Werbe-
und Science-Fiction-Welten. In der Poesie lebt die Würde königlichen
Sprechens fort, in priesterlichen Moral-Ansprüchen usurpierte
königliche Rechtsgewalt. Und nicht zuletzt speisten sich Formen
moderner Demagogie und Staatspropaganda obenan die der
nationalsozialistischen Führungsclique aus Momenten
überkommenen königlichen Charismas.
Mit Beiträgen von Jan Assmann,
Nikolai Grube, Wolfram Pyta, Manfred Schneider, Burkhard Schnepel, Reinhard
Schulze, Harald Strohm, Raphaela von Weichs, Raimar Zons.
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Echnaton und Zarathustra
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Klappentext:
Der Pharao Amenhotep IV. erhob den Sonnengott Aton zum Herrscher über alle Götter Ägyptens und nannte sich selbst „Echnaton“, den Diener Atons.
Der alt-iranische Priester Zarathustra sagte den Götzenbildern den Kampf an und verkündete, es gebe nur einen guten Herrn und Schöpfer. Er wurde damit zum Gründer des Zoroastrismus. Echnaton und Zarathustra gelten deshalb als die Ahnherren des Monotheismus und als Revolutionäre der Religionsgeschichte.
Im dritten Band der Lindauer Symposien für Religionsforschung stehen sie pars pro toto für das Phänomen der gestifteten Religion und des damit verbundenen religiösen Antagonismus: der Abkehr von den eigenen Traditionen und allen anderen Religionen, die als „Heidentum“ verworfen werden. In diesem Widerspruch zwischen Exklusivität und Universalität liegt das Problem der betreffenden Religionen, das etwa in Lessings Ringparabel und ihren Vorbildern seinen klassischen Ausdruck gefunden und bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.
Mit Beiträgen von Jan Assmann, Franz Maciejewski, Almut Hintze, Michael Stausberg, Bernhard Lang, Verena Lenzen, Reinhard Schulze, León Wurmser, Manfred Schneider, Johann Kreuzer, Harald Strohm.
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